Doping


IOC sollte Entscheid des Sportgerichtshofs umsetzen

„Die heutige Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS, die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) verhängten und zum Teil lebenslangen Dopingsperren gegen russische Sportlerinnen und Sportler wegen unzureichender Beweislage aufzuheben, ist angesichts des großen politischen und öffentlichen Drucks ein ermutigendes Zeichen für eine funktionierende Sportgerichtsbarkeit“, erklär..

Bund muss sich endlich konkret mit der Geschichte der Dopingopfer in Deutschland beschäftigen

„Es ist unglaublich, wie wenig eine Bundesregierung, die den Kampf gegen Doping im Sport auf ihre Fahnen geschrieben hat, über die Dopingopfer in Deutschland weiß und wissen will“, erklärt Dr. André Hahn, sportpolitischer Sprecher der LINKEN im Bundestag zur Antwort der Bundesregierung auf seine Kleine Anfrage „Dopingopfer in Deutschland“, Drucksache 18/13558.
Hahn weiter: „Wer die Vergangenhei..

Ausschluss des gesamten russischen Teams von Olympia wäre schwerer Fehler gewesen – IOC hat mit Augenmaß entschieden

Kein Zweifel: Die Dopingvorwürfe gegen russische Sportler, Trainer und Funktionäre wiegen schwer. Bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi hat die gastgebende Nation ihre Gäste und eine begeisterte Sportwelt anscheinend gezielt, weil geplant betrogen. Ähnliches konnte der unabhängige Ermittler Richard McLaren auch für die Leichtathletik-WM in Moskau 2013 und die Schwimm-WM in Kazan 2015 nach..

Absurde Urteilsbegründung des BGH im Fall Pechstein

„Der Bundesgerichtshof hat leider die Chance vergeben, Sportlerinnen und Sportler als Zivilpersonen zu stärken und ihnen auch vor deutschen Gerichten eine Stimme zu verleihen“, erklärt André Hahn, sportpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zum Urteil des BGH im Fall Pechstein gegen die International Eislaufunion (ISU). André Hahn weiter:

„Claudia Pechstein ist 2009 von der ISU wegen ni..

Alle Dopingopfer des Leistungssports müssen Anspruch auf finanzielle Hilfen haben

Wenn Leistungssportlerinnen und –sportlern ohne ihr Wissen oder gegen ihren Willen Dopingsubstanzen verabreicht worden sind und sie deswegen schwere gesundheitliche Schäden haben, müssen ihnen finanzielle Hilfen nach dem Dopingopfer-Hilfegesetz zustehen, egal, ob sie den Sport in der DDR oder in der BRD betrieben“, erklärt Dr. André Hahn, sportpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINK..